Kennzahlen
HEART-Framework
Happiness, Engagement, Adoption, Retention und Task Success messen, mit Goals-Signals-Metrics.
- EinsatzphaseKennzahlen definieren, Erfolg messen
- ErgebnisZiele, Signale und Metriken je Dimension
- BeteiligteProdukt, UX Research, Datenanalyse
- ZeitbedarfRichtwert: ein Workshop plus Tracking-Umsetzung
Ursprung
Kerry Rodden, Hilary Hutchinson und Xin Fu stellten das Framework 2010 auf der CHI-Konferenz vor. Es entstand bei Google, um die Nutzererfahrung großer Webanwendungen mit Daten zu messen, statt nur Seitenaufrufe zu zählen.
So funktioniert HEART
Fünf Dimensionen: Happiness misst Einstellungen wie Zufriedenheit, meist per Umfrage. Engagement misst die Intensität der Nutzung. Adoption zählt neue Nutzer eines Produkts oder Features. Retention misst, wie viele Nutzer wiederkommen. Task Success erfasst Effizienz, Effektivität und Fehlerquote. Für jede relevante Dimension legt das Team mit dem Prozess Goals-Signals-Metrics ein Ziel fest, findet beobachtbare Signale und leitet daraus Kennzahlen ab.
Wann HEART sinnvoll ist
Wenn ein Team Erfolg messen will, aber nur Reichweitenzahlen hat. Die Autoren betonen, dass nicht jede Dimension für jedes Produkt relevant ist; ausgewählt wird, was zum Ziel passt.
Typische Fehler
Teams starten bei den verfügbaren Metriken statt bei den Zielen. Das Ergebnis sind Dashboards, die messen, was leicht zu messen ist. Ebenso problematisch ist, alle fünf Dimensionen gleichzeitig zu tracken, ohne Prioritäten zu setzen.
Die wichtigsten Fakten
| Einsatzphase | Kennzahlen definieren, Erfolg messen |
|---|---|
| Ergebnis | Ziele, Signale und Metriken je Dimension |
| Beteiligte | Produkt, UX Research, Datenanalyse |
| Zeitbedarf | Richtwert: ein Workshop plus Tracking-Umsetzung |
| Ursprung | Rodden, Hutchinson, Fu (Google, 2010) |
Häufige Fragen
Wofür steht HEART?
Für Happiness, Engagement, Adoption, Retention und Task Success.
Was ist der Goals-Signals-Metrics-Prozess?
Erst wird das Ziel bestimmt, dann ein beobachtbares Signal, das dessen Erreichen anzeigt, und schließlich eine messbare Kennzahl.
Muss man alle fünf Dimensionen nutzen?
Nein. Die Autoren empfehlen, nur die für das Produkt relevanten Dimensionen auszuwählen.
Nächster Schritt
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