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Discovery

Opportunity Solution Tree

Ein visueller Baum vom Ziel über Kundenchancen zu Lösungen und Experimenten.

  • EinsatzphaseKontinuierliche Discovery
  • ErgebnisBaum aus Outcome, Opportunities, Lösungen, Tests
  • BeteiligteProdukt-Trio: PM, Design, Entwicklung
  • ZeitbedarfLaufend, wöchentliche Pflege

Ursprung

Teresa Torres, Produkt-Coach und Autorin von „Continuous Discovery Habits“ (2021), entwickelte den Opportunity Solution Tree, um Discovery-Arbeit sichtbar zu machen. Ihr Anliegen: Teams springen zu schnell von einem Ziel zu einer Lösung, ohne die Kundenbedürfnisse dazwischen zu verstehen und Alternativen zu vergleichen.

So funktioniert der Baum

An der Wurzel steht ein gewünschtes Ergebnis, etwa eine Produktkennzahl, die das Team beeinflussen kann. Darunter liegen Opportunities: Bedürfnisse, Probleme und Wünsche von Kunden, die aus Interviews stammen. Unter jeder ausgewählten Opportunity sammelt das Team mehrere Lösungsideen, und unter den Lösungen stehen Annahmentests, mit denen die riskantesten Annahmen geprüft werden. Große Opportunities werden in kleinere zerlegt, bis eine bearbeitbar ist.

Wann der Baum sinnvoll ist

Der Opportunity Solution Tree hilft Teams, die bereits ein Outcome-Ziel haben und regelmäßig mit Kunden sprechen. Er macht Entscheidungen nachvollziehbar: Warum diese Opportunity, warum diese Lösung? Gegenüber Stakeholdern ersetzt er lange Begründungen durch ein Bild.

Typische Fehler

Häufig landen Lösungen auf der Opportunity-Ebene („Kunden wollen ein Dashboard“). Opportunities sollten aus Kundensicht formuliert sein und mehrere Lösungen zulassen. Ein zweiter Fehler ist, nur eine Lösung pro Opportunity zu notieren; der Vergleich mehrerer Ideen ist der eigentliche Wert.

Die wichtigsten Fakten

EinsatzphaseKontinuierliche Discovery
ErgebnisBaum aus Outcome, Opportunities, Lösungen, Tests
BeteiligteProdukt-Trio: PM, Design, Entwicklung
ZeitbedarfLaufend, wöchentliche Pflege
UrsprungTeresa Torres (Product Talk)

Fragen und Antworten

Was ist eine Opportunity?

Ein Kundenbedürfnis, Problem oder Wunsch, das in Gesprächen sichtbar wurde und sich durch das Produkt adressieren lässt.

Wer pflegt den Baum?

Torres empfiehlt das Produkt-Trio aus Produktmanagement, Design und Entwicklung, das gemeinsam Discovery betreibt.

Wie oft wird der Baum aktualisiert?

Laufend. Torres plädiert für wöchentliche Kundenkontakte; neue Erkenntnisse fließen direkt in den Baum.

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