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Umsetzung

User Story Mapping

Backlog als Karte der Nutzerreise statt als flache Liste, mit Release-Schnitten.

  • EinsatzphaseRelease-Planung, MVP-Schnitt
  • ErgebnisStory Map mit Backbone und Release-Slices
  • BeteiligteProduct Owner, Entwicklung, Design, Fachbereich
  • ZeitbedarfRichtwert: ein halber bis ganzer Workshoptag

Ursprung

Jeff Patton beschrieb die Technik 2005 und veröffentlichte 2014 das Buch „User Story Mapping“. Ausgangspunkt war seine Beobachtung, dass flache Backlogs den Zusammenhang verlieren: Man sieht einzelne Stories, aber nicht die Reise, die ein Nutzer damit zurücklegt.

So funktioniert Story Mapping

Oben stehen von links nach rechts die Aktivitäten der Nutzer in der Reihenfolge, in der sie stattfinden. Diese Reihe heißt Backbone. Darunter hängen die Aufgaben und Stories, von wichtig nach weniger wichtig sortiert. Horizontale Linien schneiden die Karte in Releases: Der oberste Schnitt bildet die kleinste Version, mit der ein Nutzer die gesamte Reise von Anfang bis Ende erledigen kann.

Wann Story Mapping sinnvoll ist

Bei neuen Produkten und größeren Features, wenn das Team ein MVP schneiden oder Releases planen will. Die Karte schafft ein gemeinsames Verständnis zwischen Fachbereich und Entwicklung und macht Lücken in der Nutzerreise sichtbar.

Typische Fehler

Die Karte wird aus Systemsicht statt aus Nutzersicht gebaut, etwa nach Modulen. Ein zweiter Fehler ist, die Map nach dem Workshop nicht weiterzuführen. Und wer im ersten Release-Schnitt nur eine Aktivität vollständig baut, verfehlt den Gedanken einer durchgängigen Reise.

Daten im Überblick

EinsatzphaseRelease-Planung, MVP-Schnitt
ErgebnisStory Map mit Backbone und Release-Slices
BeteiligteProduct Owner, Entwicklung, Design, Fachbereich
ZeitbedarfRichtwert: ein halber bis ganzer Workshoptag
UrsprungJeff Patton (2005, Buch 2014)

Fragen und Antworten

Was ist das Backbone einer Story Map?

Die oberste Reihe aus Nutzeraktivitäten in zeitlicher Reihenfolge. Sie bildet das Gerüst der Karte.

Wie hilft Story Mapping beim MVP?

Der erste Release-Schnitt zeigt die kleinste Version, die die gesamte Nutzerreise abdeckt.

Braucht man ein Tool?

Nein. Haftnotizen an einer Wand genügen, digitale Whiteboards funktionieren ebenso.

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