Glossar Produktmanagement
Time-to-Market
Kurze Definition, Einordnung, Abgrenzung: Diese Seite ist der Einstieg zu Time-to-Market im Produktmanagement.
Definition
Time-to-Market bezeichnet die Zeitspanne von der Produktidee oder Entwicklungsfreigabe bis zur Markteinführung. Eine kurze Time-to-Market verschafft Lernvorsprung, frühere Umsätze und mehr Reaktionsfähigkeit. Wo die Messung beginnt, ist nicht einheitlich definiert und sollte im Unternehmen festgelegt werden.
Was das konkret bedeutet
Hebel sind kleinere Releases, frühe Kundentests, parallele statt sequenzielle Arbeit und klare Entscheidungsrechte. In der Softwareentwicklung wird der Wert oft über Durchlaufzeit und Deployment-Frequenz gemessen.
Was dahinter steckt
Time-to-Value misst, wie schnell ein Kunde nach dem Kauf Nutzen erlebt. Eine kurze Time-to-Market nützt wenig, wenn Kunden lange bis zum Nutzen brauchen.
Verwandte Begriffe
- Go-to-Market-Strategie
- Minimum Viable Product (MVP)
- WSJF (Weighted Shortest Job First)
- Kanban
- Business Case
- Value Proposition (Nutzenversprechen)
- Product Owner
- Prototyp
Häufige Fragen
Warum sollten Produktverantwortliche Time-to-Market kennen?
Weil der Begriff in Planungsrunden, Roadmap-Diskussionen und Stellenprofilen vorausgesetzt wird. Wer ihn sauber einordnen kann, argumentiert präziser und vermeidet Missverständnisse zwischen Produkt, Entwicklung und Management.
Wo lese ich mehr über Time-to-Market?
In den verlinkten Ratgebern und im Methodenverzeichnis. Dort stehen Vorgehen, Beispiele und die Primärquellen, auf die sich die Erklärung stützt.
Gibt es eine verbindliche Definition von Time-to-Market?
Für viele Begriffe des Produktmanagements gibt es keine Norm. Maßgeblich sind die genannten Ursprungsquellen und die Praxis im jeweiligen Unternehmen. Unsere Definition fasst den verbreiteten Gebrauch zusammen.
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