Glossar Produktmanagement
User Story
Was User Story bedeutet, lässt sich in wenigen Sätzen sagen. Entscheidend ist, wie der Begriff in der Produktarbeit verwendet wird. Beides steht auf dieser Seite.
Definition
Eine User Story ist eine kurze Beschreibung einer Anforderung aus Sicht einer Person, die das Produkt nutzt. Verbreitet ist das Muster „Als [Rolle] möchte ich [Ziel], damit [Nutzen]“. Die Story ist bewusst knapp und dient als Anlass für ein Gespräch zwischen Fachseite und Entwicklung.
In der Praxis
Ron Jeffries beschrieb 2001 die drei C: Card, Conversation, Confirmation. Die Karte hält das Thema fest, das Gespräch klärt Details, die Bestätigung erfolgt über Akzeptanzkriterien. Bill Wake ergänzte 2003 die INVEST-Kriterien, nach denen gute Stories unabhängig, verhandelbar, wertvoll, schätzbar, klein und testbar sind.
Was dahinter steckt
Ein Epic ist eine Story, die zu groß für einen Sprint ist und weiter zerlegt wird. Ein klassisches Lastenheft beschreibt Anforderungen vollständig vorab; eine User Story verschiebt Details bewusst in die Zusammenarbeit.
Ursprung und Quelle: Ron Jeffries: Card, Conversation, Confirmation
Verwandte Begriffe
Fragen und Antworten
Was bedeutet User Story?
Eine User Story ist eine kurze Beschreibung einer Anforderung aus Sicht einer Person, die das Produkt nutzt. Verbreitet ist das Muster „Als [Rolle] möchte ich [Ziel], damit [Nutzen]“. Die Story ist bewusst knapp und dient als Anlass für ein Gespräch.
Gibt es eine verbindliche Definition von User Story?
Für viele Begriffe des Produktmanagements gibt es keine Norm. Maßgeblich sind die genannten Ursprungsquellen und die Praxis im jeweiligen Unternehmen. Unsere Definition fasst den verbreiteten Gebrauch zusammen.
Womit wird User Story häufig verwechselt?
Die Abgrenzung oben und die verwandten Begriffe unten zeigen die typischen Verwechslungen. Der Unterschied liegt meist im Zweck, im Zeithorizont oder darin, wer die Entscheidung trifft.
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