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Glossar Produktmanagement

Akzeptanzkriterien

Akzeptanzkriterien hat eine klare Bedeutung und ein paar typische Missverständnisse. Beides ist hier zusammengefasst, mit Verweis auf vertiefende Ratgeber.

Definition

Akzeptanzkriterien sind prüfbare Bedingungen, die eine einzelne User Story erfüllen muss, damit sie fachlich als umgesetzt gilt. Sie machen implizite Erwartungen explizit, grenzen den Umfang ab und bilden die Grundlage für Tests. Formuliert werden sie vor der Umsetzung, meist gemeinsam mit dem Team.

Was das konkret bedeutet

Ein gängiges Format ist Gherkin mit „Gegeben … wenn … dann …“, das sich direkt in automatisierte Tests überführen lässt. Für einfache Stories genügt oft eine kurze Liste. Drei bis sieben Kriterien sind ein guter Richtwert; deutlich mehr deuten darauf hin, dass die Story geteilt werden sollte.

Einordnung

Akzeptanzkriterien beschreiben, was eine Story leisten muss, nicht wie sie technisch umgesetzt wird. Von der Definition of Done unterscheiden sie sich durch ihren Geltungsbereich: eine Story statt aller Arbeit.

Ursprung und Quelle: Cucumber: Gherkin-Referenz

Verwandte Begriffe

Häufige Fragen

Warum sollten Produktverantwortliche Akzeptanzkriterien kennen?

Weil der Begriff in Planungsrunden, Roadmap-Diskussionen und Stellenprofilen vorausgesetzt wird. Wer ihn sauber einordnen kann, argumentiert präziser und vermeidet Missverständnisse zwischen Produkt, Entwicklung und Management.

Womit wird Akzeptanzkriterien häufig verwechselt?

Die Abgrenzung oben und die verwandten Begriffe unten zeigen die typischen Verwechslungen. Der Unterschied liegt meist im Zweck, im Zeithorizont oder darin, wer die Entscheidung trifft.

Gibt es eine verbindliche Definition von Akzeptanzkriterien?

Für viele Begriffe des Produktmanagements gibt es keine Norm. Maßgeblich sind die genannten Ursprungsquellen und die Praxis im jeweiligen Unternehmen. Unsere Definition fasst den verbreiteten Gebrauch zusammen.

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