Glossar Produktmanagement
Kano-Modell
Kurze Definition, Einordnung, Abgrenzung: Diese Seite ist der Einstieg zu Kano-Modell im Produktmanagement.
Definition
Das Kano-Modell ordnet Produktmerkmale nach ihrer Wirkung auf die Kundenzufriedenheit. Es unterscheidet unter anderem Basismerkmale, Leistungsmerkmale und Begeisterungsmerkmale. Entwickelt wurde es von Noriaki Kano und Kollegen und 1984 im Journal der japanischen Gesellschaft für Qualitätskontrolle veröffentlicht.
So begegnet es dir
Erhoben wird mit Fragenpaaren: Wie fänden Sie es, wenn das Merkmal vorhanden ist, und wie, wenn es fehlt? Aus der Kombination ergibt sich die Kategorie. Begeisterungsmerkmale werden mit der Zeit zu Erwartungen.
Kurz eingeordnet
RICE und MoSCoW priorisieren Umsetzungskandidaten, das Kano-Modell erklärt deren Wirkung auf Zufriedenheit. Es ergänzt Priorisierungsmodelle.
Ursprung und Quelle: Kano u. a. (1984): Attractive Quality and Must-Be Quality
Weiterlesen
- RICE-Score
- MoSCoW-Priorisierung
- Jobs to be Done
- Value Proposition (Nutzenversprechen)
- A/B-Test
- Scrum
- Backlog Refinement
- Epic
Häufige Fragen
In welcher Phase der Produktarbeit spielt Kano-Modell eine Rolle?
Die Einordnung oben nennt den typischen Einsatz. Viele Begriffe tauchen über den gesamten Lebenszyklus auf, haben aber in einer Phase ihren Schwerpunkt, etwa in Discovery, Planung, Umsetzung oder Markteinführung.
Wo lese ich mehr über Kano-Modell?
In den verlinkten Ratgebern und im Methodenverzeichnis. Dort stehen Vorgehen, Beispiele und die Primärquellen, auf die sich die Erklärung stützt.
Womit wird Kano-Modell häufig verwechselt?
Die Abgrenzung oben und die verwandten Begriffe unten zeigen die typischen Verwechslungen. Der Unterschied liegt meist im Zweck, im Zeithorizont oder darin, wer die Entscheidung trifft.
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